Sprungbrett

Aus einer Vielzahl von Projekten von Macht|schule|theater haben sich neue künstlerische Initiativen, neue Lebenswege, aber auch neue Perspektiven für die mitwirkenden SchülerInnen ergeben.

Macht|schule|theater Projekt erhält Unterstützung durch die Europäische Union

 

ARBOS

Annäherung durch Ertasten von Musik

Das Projekt „Eine Trommel, ein Seil, ein Schwamm, Handshaker und viele andere Dinge mehr“  ist Teil des spartenübergreifenden europäischen Kulturprojekts „Hidden History“, welches für eine Finanzierung durch Erasmus+ ausgewählt wurde. Zum Gedenken des hundertsten Jahrestages des beginnenden Kriegsinvalidenaustausches 1915 zwischen dem Russischen Reich der Romanows, dem Deutschen Reich Hohenzollern und der Vielfachmonarchie des Erzhauses Habsburg wurden eine Reihe von Projekten initiiert, unter anderem das durch Macht|schule|theater unterstützte Projekt taubblinder Jugendlicher und fünfsinnigen SchülerInnen. Gemeinsam tasten, fühlen, riechen und schmecken sie sich an ein gemeinsames Theaterstück heran, welches beim Festival VISUAL uraufgeführt wird.

Pressetext_Hidden History

Beschreibung_Hidden History


 

„Girls reloaded, ein schwarzer Tag“

MEZZANIN_girls_reloaded_FLYER_A6.inddIm Schuljahr 2012/2013 erarbeitete das Mezzanin Theaterin in Kooperation mit vier Grazer Schulen und mit dem Mädchenzentrum JAM im Rahmen der bundesweiten Theaterinitiative die Theaterproduktion „Girls, Girls, Girls“. Thema des Stückes waren Mädchen und kulturelle Identität. Ausgehend von diesem Erfolgserlebnis und dem Wunsch einiger Mädchen, weiter Theater zu spielen, ist es gelungen, dieses Projekt in Form eines Freizeitprojektes weiterführen. Das Stück „Girls reloaded, ein schwarzer Tag“ erzählt von vier Mädchen, die sich durch einen Tag kämpfen und Einblick geben in: aufstehen, anziehen, Schule, Pause, Hunger, Vater, Mutter, Geburtstag, Freundin, Jungen, Jako, Streit, heiraten, schlafen gehen…

Die Aufführungen wurden am 26.6. 2014 und am 27.06.2014 in Graz gezeigt.

 

Theaterrolle

immer-noch-sturmErstmals in Kärnten aufgeführt wurde im September 2012 das Handke-Stück “Immer noch Sturm”, in dem Timotej Nekic sein erstes Engagement bekam. Im Projekt mit dem Titel „Das Gewoca Experiment“, das die neuebuehnevillach gemeinsam mit der BHAK und BHAS Franz-X-Wirth-Straße und der NMS Villach Lind im Schuljahr 2011/2012 durchgeführt hat, spielte der elfjährige Timotej Nekic den Gedankenproduzenten. Bei der Premiere des Stückes wurde Timotej Nekic vom Nestroy-Preisträger 2012 Bernd Liepold-Mosser entdeckt und für die Peter Handke-Produktion “Immer noch Sturm“ für die neuebuehnevillach engagiert, in der Timotej die Rolle des Großvaters (!) übernahm: http://www.neuebuehnevillach.at

Film „Rendezvous an der Grenze“

Am 29. September 2012 wurde im Rahmen des internationalen Festivals im Kunsthaus Horn der Film „Rendezvous an der Grenze“ präsentiert. Produziert wurde der Film vom „Verein für junge darstellende Kunst im Waldviertel- Electric Ballroom“, der aus acht Jugendlichen im Alter von 15 bis 21 Jahren besteht, von denen einige als SchülerInnen im Schuljahr 2009/2010 gemeinsam mit Szene Bunte Wähne und dem Regisseur Karl Wozek das Theaterstück “Electric Ballroom” erarbeitet und aufgeführt haben. Die Produktion war ein großer Erfolg beim Publikum und hat bei den Jugendlichen die Leidenschaft fürs Theaterspielen geweckt. Sie waren derart begeistert, dass sie beschlossen, weiter zu arbeiten. Sie trafen sich regelmäßig und arbeiteten über eineinhalb Jahre an dem Drehbuch zu „Rendezvous an der Grenze“. Mit der Unterstützung verschiedener Sponsoren konnte der Film gedreht werden.
Trailer: http://vimeo.com/49538885

Boys don’t cry

Bei diesem Stück, das im September 2012 im Dschungel Wien gemeinsam mit dem Theater Foxfire seine Premiere hatte, stehen acht Jungs und junge Männer auf der Bühne. Sie haben eine unterschiedliche Herkunft und kommen aus verschiedenen Nationen, doch eines verbindet sie – der Tanz. In starken Bildern zeigen sie ihre Gefühle von Konkurrenz, Ohnmacht, Wut, aber auch von Freundschaft, Verletzlichkeit und Lebensfreude. In dieser Produktion spielen und tanzen Adil Lei und Adil Embaby mit, die Assistenz der Produktion liegt bei Roxana Rahnama.
Alle drei haben im Schuljahr 2011/2012 bei der Produktion „Sag mir, wer ich bin“ des Theaters Foxfire mitgewirkt und gehen mit diesen gewonnenen Erfahrungen nun ihren künstlerischen Weg weiter.

PannOpticum

PannOpticum 2012Am 20. Juni 2012 präsentierte das Karin Schäfer Figurentheater mit Schülerinnen und Schülern von Pannoneum und Gymnasium Neusiedl am See sein Stück „HOLD ON“ beim Internationalen Figurentheaterfestival PannOpticum in Neusiedl am See. In diesem Stück werden mit Mitteln des Figurentheaters das Thema “Macht” und seine vielschichtigen Bedeutungen unter die Lupe genommen.

Mehr Infos unter http://www.figurentheater.at/

 

 

Internationales JugendTheaterFest in Nürnberg

Am 26. Mai 2012 präsentierte das Theater Foxfire sein Stück „Sag mir, wer ich bin“ beim Internationalen JugendTheaterFest in Nürnberg.

Die Texte dieses Stückes sind gemeinsam mit dem Rapper Vista und der Slam Poetin Yasmin Hafedh entstanden und geben einen sehr persönlichen und offenen Einblick in den Alltag von Jugendlichen, die zwischen verschiedenen Kulturen ihren eigenen Weg suchen.

 

Mehr Infos unter www.staatstheater.nuernberg.de

Jugend Redewettbewerb

Am 5. Mai 2011 fand das Wiener Landesfinale des 59. Jugend Redewettbewerbes im Gemeinderatssaal des Wiener Rathauses statt. In den drei Kategorien Klassische Rede, Neues Sprachrohr und Spontanredebezogen bezogen SchülerInnen von 15 bis 21 Jahren zu aktuellen Themen Stellung. Eine Fachjury bewertete den Aufbau, Inhalt und die Originalität der Reden genauso wie die Sprache, Mimik und Gestik der Vortragenden. In der Kategorie Neues Sprachrohr schafften es Lukas Swatek und Adil Embaby aus dem Schulzentrum Ungargasse, die bei der Produktion „Wenn (m)ein Herz lauter schreit als mein Mund brüllt“ des Dschungels Wien im Schuljahr 2010/2011 mitgewirkt haben, ins Bundesfinale. In ihrer lyrisch-poetischen Darbietung beschäftigten sie sich mit der Rolle von Frau und Mann, Beruf und Karriere und jugendlicher Identitätssuche.

Stella *12

haut Im Rahmen des Stella*12, einem Theaterfestival für junges Publikum, das vom 24.-27. April 2012 in Bludenz, Bregenz, Feldkirch, Dornbirn und Schaan (LI) stattfand, konnten sich beide Vorarlberger Produktionen von Macht|schule|theater „Haut“ und „Armut“ präsentieren. Außerdem wurde die Gesamtinitiative Macht|schule|theater bei einem Symposium zum Thema Theater und Bildung in Anwesenheit des Bildungsministers des Fürstentums Lichtensteins vorgestellt.

13. Europäisches und Internationales Gehörlosentheaterfestival

Haende
Das Festival für gehörloses, hörbehindertes und hörendes Publikum fand von 23. – 31. März 2012 im Wiener 3raumTheater statt.
Mit Es war einmal… es wird einmal… traten der Verein ARBOS aus Salzburg mit der “Neuen Mittelschule Markt Allhau” (Burgenland) und dem “Bundesinstitut für Gehörlosenbildung” (Wien) bei diesem Festival des visuellen Theaters und der Gebärdensprache, einem Theater zum Sehen, Fühlen und Hören auf.
Thema des Stückes ist Situation der Gebärdensprache der Gehörlosen in der Gesellschaft.

Anerkennungspreis für UTOPIA

Das Theaterstück UTOPIA von walk-tanztheater erhielt 2011 den Anerkennungspreis der Stadt Bregenz für zukunftsweisende Projekte – kein Wunder, wo doch SchülerInnen eine neue Gesellschaft mitten im Vorklostner Stadtteil von Bregenz entstehen lassen.

Es zeugt von einer klugen Stadtvertretung, sich gleich mit einem Preis einzufinden und die Revolutionäre nicht gegen sich aufzubringen. Das gesamte Team von UTOPIA freut sich sehr über diesen Preis.

Theaterlandspreis bestOFFstyria

theaterland-preisDie Grazer Produktion “Brick in the Wall” hat im Rahmen von bestOFFstyria, das von 8. – 12. September 2009 in Graz über die Bühne ging, den Theaterlandpreis erhalten. Kulturminsiterin Claudia Schmied gratulierte dem Theater am Ortweinplatz und dem BORG Dreierschützengasse in Graz zu diesem künstlerischen Erfolg.

Die Jury des Theaterfestivals begründete ihre Entscheidung mit der “Energie der Produktion”, den “vielen spielerischen Glanzleistungen” und der “hohen theatralen Qualität”. Außerdem verdiene “die kaleidoskophafte Perspektive der Produktion, ohne platt vordergründig das Gewaltthema zu behandeln, großen Respekt”.

“Brick in the Wall” zeigt, was passiert, wenn aus der Fassade einer scheinbar gut funktionierenden Schulgemeinschaft ein einzelner Ziegelstein entfernt wird. Auf einmal werden Dinge sichtbar, die im Lehrplan nicht vorgesehen sind: Leidenschaft, Verrat, Verbrechen, Irrationales und Unheimliches.