Vorgeschichte

koma04KOMA wurde durch den Regisseur Georg Staudacher und den Autor Volker Schmidt, der die Regie zu Ende führte, im Winter/Frühjahr 2007 gestartet. Das Stück war eine Koproduktion der New Space Company und DSCHUNGEL WIEN in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Rahlgasse Wien 6, das im September 07 und Jänner 08 erfolgreich uraufgeführt wurde.

Eine Schreibwerkstatt mit Jugendlichen bearbeitete zum Ausgangsthema Amoklauf in der Schule die verschiedensten Themen des Schulalltages. Das Zusammenleben zwischen SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern war der Ursprung für die Texte, die ebenso in einem gesellschaftlichen Kontext geschrieben wurden.

koma06Drei professionelle SchauspielerInnen arbeiteten mit den Jugendlichen unter professioneller Regie ca. vier Wochen an dem Stationentheater, das die BesucherInnen in vier Gruppen durch verschiedenste Räume der Schule führte. Das dreistündige Erlebnis wurde dadurch für jede der vier anderen Gruppen dramaturgisch aufgebaut.

Das Gesamterlebnis wurde von den BesucherInnen als Überschneidung von Theater, Tagesrealität und Filmwelt bezeichnet. Der hautnahe Kontakt zu den SchauspielerInnen und Jugendlichen erzeugte ein derartig authentisches Erlebnis, daß es den Hundert BesucherInnen pro Vorstellung nicht möglich war sich dem Thema zu entziehen. Dieser Eindruck der Unmittelbarkeit des Theaterstücks hielt bei Jugendlichen, Pädagogen als auch bei erwachsenen Besuchern mehrere Tage an.

Sowohl der Produktionsprozess in der Schule, die Vorstellung an sich, die KünstlerInnengespräche nach den Aufführungen, als auch der Dialog zwischen den BesucherInnen führte zu einer nachhaltigen Aufarbeitung des Themas.

Die zentrale Bedeutung des professionellen künstlerischen Ansatzes führte nicht nur zu Jubelmeldungen in den Medien und bei den Fachleuten, sondern ermöglichte die nachhaltige Qualität des Projektes.

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